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Pfeffer in all seinen Farben

Schwarz, grün, rot

Kaum ein Gewürz ist in seinen Nuancen so variantenreich wie der Pfeffer. Dabei stammen die meisten Pfefferarten von nur einer Pflanze. Variiert wird vor allem mit Anbauort, Erntezeitpunkt und Verarbeitung.

 

Schwarz, grün, rot

 

Was ein einzelner Strauch alles für Aromen kann, zeigt der Pfeffer. Dieser ist zwar immer scharf. Manchmal aber richtig scharf, manchmal etwas milder. Auch leicht süsslich und fruchtig ist möglich, dann wieder mit Noten von Eukalyptus, Minze und Thymian.

 

Je nachdem, wann die Pfefferkörner geerntet und ob sie  anschliessend getrocknet, eingelegt, gekocht oder geschält werden, haben sie eine andere Ausprägung. In der Farbe, aber auch im Geschmack. Und damit noch nicht  genug an Vielfalt. Denn der «Piper nigrum», der Pfefferstrauch, hat auch noch Verwandte wie der Bourbon-Pfeffer, der von fruchtig über herb bis schokoladig so  einiges drauf hat. Oder Bekannte wie der Szechuanpfeffer, der auch ohne Pfeffer-Verwandtschaft für eine betäubende Schärfe sorgt.

 

Das alles eröffnet eine riesige  Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten. Zum Würzen von Saucen, Fisch, Pilzen, Früchten, sogar von Schokolade. Und natürlich von Fleisch. Direkt oder in Form einer  Marinade, Rub oder Pfefferkruste.

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