Donnerstag, 04.06.2026

Mehr Mut zu Kleinflaschen

Es wird weniger, dafür bewusster getrunken – auch beim Wein. Deshalb lohnt es sich, auch auf kleine Flaschen zu setzen.

Mindful drinking ist im Trend 
Immer seltener wird zum Essen eine ganze Flasche Wein bestellt. Oft fehlt die Zeit, die Runde ist zu klein oder man begnügt sich bewusst mit einem Glas Wein, in das man vielleicht etwas mehr investiert. Entsprechend gefragt ist der Offenausschank, der jedoch auch ein Verlustrisiko darstellt. 

Flaschenverkauf wieder erhöhen 
Hier schaffen Weine in kleinen Einheiten à 0,25, 0,375 oder 0,5 Liter Abhilfe. Sie reduzieren das Verlustrisiko, binden weniger Kapital pro Einheit und erhöhen die Lagerrotation. So kann man das Offenausschank-Angebot mit gutem Gewissen ausbauen, auch mit hochpreisigen Weinen. Gleichzeitig lässt sich der Flaschenverkauf ankurbeln – auch im Take-away oder Room-Service. Dazu lohnt es sich, in der Karte auf Kleinflaschen hinzuweisen oder sie zum Beispiel mit einem Mittagsmenu zu kombinieren. 

Mehr Auswahl, mehr Genuss 
Auch die Gäste profitieren: Sie erhalten eine grössere Auswahl. Ganz nach dem heutigen Credo: lieber weniger trinken, dafür gezielt auswählen, was man wirklich geniessen möchte. Und das im Offenausschank, aber auch im Flaschenangebot, ob für Einzelpersonen, den Business-Lunch oder kleinere Gruppen mit unterschiedlichen Genussvorlieben. Denn seien wir ehrlich: Eine Flasche auf dem Tisch – egal wie gross – ist für alle das schönere Erlebnis als nur ein Glas.

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