Mittwoch, 12.08.2026
So einfach geht Umami
Der jüngste Zuwachs
Herzhaft, vollmundig, rund – Umami ist schwierig in nur einem Wort zu umschreiben. Vielleicht auch, weil Umami erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschrieben wurde und damit neben süss, sauer, salzig und bitter als die mit Abstand jüngste Geschmacksrichtung gilt. Dabei wird in Küchen weltweit schon seit Jahrhunderten auf Umami gesetzt, einfach ohne Benennung. Seit jeher aber werden umamireiche Zutaten wie Pilze, Sojasauce, Hartkäse, Bouillon oder Algen genutzt, um Gerichten mehr Tiefe und einen lang anhaltenden Geschmack zu verleihen.
Umami in Pulverform
Neben dem stundenlangen Einkochen von Fonds oder dem aufwendigen Kombinieren umamireicher Zutaten gibt es heute auch Würzmischungen, die spezifisch auf Umami setzen. Sie erleichtern den Profialltag in der Gastroküche enorm. Zum Beispiel «Umami Style» von Wiberg: eine Gewürzmischung auf der Basis von hochwertigem Miso und ohne künstliche Aromen. Dank der Pulverform lassen sich Gerichte damit unkompliziert abschmecken und finishen. «Umami Style» ist zudem nicht farbgebend, beeinflusst also einzig den Geschmack. Und das ganz im Sinne moderner Küche. Denn wer mit viel Umami kocht, kann oft das Salz reduzieren und erhält trotzdem einen runden, vollmundigen, herzhaften Genuss.